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(Text: H. Renner, P. Kroll, K. Laimer,
Skero, Miyagi, Il Grande MA; Musik: P. Kroll, Scratches: DJ DAN)
Flip: Anfänglich
hätte ich gemeint es wär eine leichte Sache mit deiner kleinen
Rache umzugehen, jetzt steh ich da wie ein Narr, denn jetzt geht´s
klar ans Eingemachte/ bei unser beider Pfad bogst du in eine Seitenstrasse/
und alles was ich von dir sah war deine weiße Reisetasche/ jetzt
muß ich Asche auf mein Haupt streuen/ klar ich war immer gut beim
Austeilen, doch du durchschautest meine Mauer Baustein um Baustein/
und auf mein saudummes Getue reagiertest du mit Schlauheit und Ruhe/
ich schob die alles in die Schuhe wenn es nicht rundlief/ wunderte mich
nur warum du mich nicht abgrundtief haßtest/ laß es bleiben
war mein übliches Motto/ jetzt bleib ich über als Prototyp
von einem Trottel/ muß mir eingestehen, meine Leiden sind jetzt
mein Problem/ keiner der mir weiterhilft, muß den Weg alleine
gehen wie Messner/ besser dennoch so, daß es ist wie es ist/ dein
Licht ist erloschen und ich stecke fest in der Finsternis
Mijagi: Ima stvari u zivotu koje nikad
nisan napravija/ Kvotu milijun pari rima koje nisan sastavija/ Stiva
svog zivota, tribalo je imat mota/ Da sloboda vlada, da ne bude jebena
sramota/ Otic trazit sebe i na balun nogon stati/ Kad je mati rekla
neke stvari, slusati je nisan tija/ Spreman bija novi korak napraviti
/ Krija hrabrost tija stavit novi naslov, sad je kasno/ Ali, casno da
priznan ostalo sta ima/ Gubin lako samopouzdanja fali to je tako/ Jako
mi je sorry sta san doli, glatko volin/ Klizit beaton kada vodin rici,
zato godi pa san sritan/ Al' se pitan kad ce proci dani kad san vani/
Da me kuca vidi samo dok su sati rani/ Pa mi dodje da promislin, svemu
kazen bye/ Da se pokorin i priznan what a fool am I...
Übersetzung: Es gibt Sachen im Leben
die ich nie gemacht habe/ Eine Quote der Million Reimpaare die ich nicht
gereimt habe,/Lesestoffe meines Lebens, man braucht die Begabung/ und
dass Freiheit herrscht, dass es keine scheiss Schande ist/ Wegzugehen,
um sich zu suchen und den Ball zu beruhigen./ Als die Mutti manche Sachen
sagte, wollte ich es nicht hören./ Ich war bereit einen neuen Schritt
zu machen;/ Habe den Mut versteckt, wollte eine neue Überschrift
machen, jetzt ist es zu spät./ Aber ehrenhaft gestehe ich, es ist
übrig geblieben, was da ist./ Ich verliere leicht, es fehlt an
Selbsvertrauen, das ist so./ Es tut mir sehr Leid, dass ich unten bin,
ich liebe es glatt./ Zu rutschen auf dem Beton, wenn ich die Wörter
führe, deshalb geniesse ich und bin glücklich./ Aber ich frage
mich, wann die Tage vergehen werden, wo ich fort bin./ Und nur zu Hause
am frühen Morgen./ Dann möchte ich nachdenken und sage zu
allem Bye;/ werde mich unterordnen und zugeben what a fool am I...
Huckey: Mittlerweile ist mein ständiges
Lächeln eingefroren/ Denn ich steck bereits in der Scheisse bis
über beide Ohren/ Früher richtete sich mein Blick immer weit
nach vorn/ doch jetzt sind die Stimmen aus dem Hintergrund leise geworden/
Es gibt sie nicht mehr, die aufmunternden Zurufe/ woran ich so fest
geglaubt hab´ kommt jetzt anderen zu gute/ Denn Glück und
Pech sind leider oft benachbart/ und Schicksal und Zufall setzen sich
dann häufig gegenseitig schachmatt/ Egal wie man´s anpackt,
man ist und bleibt chancenlos/ Weil man vor den entscheidenden Dingen
immer die Augen schloss/ Ich bau uns ein Schloss, fern von falschen
Ideologien/ Dort ziehen wir dann gemeinsam ein um heile Welt zu spielen/
Wir umgeben uns mit irgendwelchen Kkaspern und Hofnarren/ Bis wir schließlich
bemerkten, dass wir uns selber belogen haben/ Und wie immer endet alles
mit Gequatsche am Biertisch/ Aber ein Traum bleibt ein Traum und Luftschlösser
gibt es nicht wirklich.
Cuts: You know the shit you must go through
to understand
Il Grande Ma: Bizin dalje od svega sta
koci mi zivotna pravila/ Al' zivot me stavija tu da stojin i rado bi
razvija krila/ Da me ponese sila beata / Da odletin priko svita ka jedan,
dva/ Ako me pita neko jel' zivit tesko, da kazen da zivit je sjebano/
Samo sidis i blidis al' jos se nedan ko'/ Vlat trave na vitru, sam odredjujen
miru/ Nekad ne vucen sve konce, al' je dobro dok iman viru/ Na papiru
rici, dusu mi drze/ I kad san sam dolaze brze ka' dobar dan suncen oprzen/
I sve mi je ka svemir, svaka ric je zivotni nemir/ Svaki korak trening,
pokusaj pobjede bude remi/ I nije bitno sta zelin, vec koliko cijenin
sebe, ja/ Ja san jedan, a i poraz je dio pobjede/ Ne volin promjene
zato san jos uvik isti/ Al' postojin dakle mislin, Ich denke also bin
ich...
Übersetzung: Ich flüchte vor
Allem, was meine Lebensregeln bremst,/ Aber das Leben hat mich hier
gebracht und ich würde gerne die Flügel aufmachen./ sodass
mich die Macht des Beats wegträgt./ sodass ich über die Welt
fliege wie Eins, Zwei../ Wenn mich wer fragt ob es schwer ist zu leben,
sage ich, dass es beschissen ist zu leben,/Man sitzt nur und glotzt,
aber ich halte mich wie ein Grashalm im Wind,/ich allein bestimme das
Maß./Manchmal ziehe ich nicht alle Fäden, aber es ist gut
solange ich den Glauben habe,/ Die Wörter auf dem Papier halten
meine Seele,/ und wenn ich allein bin, kommen sie schneller, wie ein
guter Tag von der Sonne verbrannt./ Und für mich ist alles wie
das Weltall, jedes Wort ist eine Unruhe des Lebens/Jeder Schritt ist
ein Training, der Versuch zu siegen wird ein Unentschieden./ Es ist
nicht wichtig was ich wünsche, sondern wieviel ich mich schätze./
Ich bin einer, und auch Niederlage ist ein Teil des Sieges!/ Ich mag
keine Veränderungen, deshalb bin ich immer noch der gleiche,/Aber
es gibt mich und ich denke: ich denke also bin ich...
Skero: Erkenntnisse häufen sich, Kleinigkeiten
bleiben hängen/ vieles bedeutet nichts/ egal wie du es heute siehst/
ich bereue nichts/ die Vergangenheit verfolgt mich, wie die Steuerpflicht/
ich verleugne meine Fehler nicht/ steh dazu als Egoist/ und seh sie
nicht sie nicht als wesentlich/ Nebelschwaden heben sich/ wenn wer in
deinem Leben ist/ der deine Fehler sieht und liebt/ und wenn du blind
bist Konter gibt/ auch wenn´s dir oft besonders stinkt/ ein jeder
ist ein Sonderling
Laima: Was bin ich für ein Spinner,
weil ich noch an uns glaub/ hat man mich meines Optimismus am Ende doch
nicht beraubt/ oder schaffen wir es, etwas globaler zu denken/ ich mein
global für die Umwelt/ ich mein global für den Menschen/ nicht
nur eindimensional immer in Richtung des Geldes/ zwischen Arm und Reich
gab es niemals ein gesundes Verhältnis/ und es stellt sich die
Frage, werden wir es jemals schaffen/ weltweit friedlich zu leben/ ohne
Kriege und Waffen/ eine neue Freiheit erschaffen/ ohne Hunger und Pein/
und wenn mich dieser Text zum Trottel macht, dann soll es so sein/ Ich
will die Menschen bewegen/ die Erde dreht sich allein/ und wenn mich
dieser Text zum Trottel macht, dann soll es so sein.
Cuts
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