(Text:
H. Renner, P. Kroll, K. Laimer, Skero; Musik: P. Kroll)
SKERO: Du willst einfach nicht raus aus mir, daß ich
dich aufschreib auf Papier, bleib nächtelang oft auf mit dir,
ständig nur auf dich konzentriert und bist du endlich ausser
mir hat meist die Konkurrenz dich okkupiert, oft kommst du erst
wenn es brenzlig wird und kämpfst mit mir wenn ich dich rezitiert.
Jetzt tu nicht so du kennst den Beat, der ist von mir, zu dem hab´
ich dich komponiert! |
Oft trocknet mir die Feder ein, wenn ich darauf warte das du erscheinst,
dein Reim hat mich schon oft verwirrt, der Knopf bleibt zu, mein Kopf
rotiert, ich weiss du bist sehr oft frustriert, was leider viel zu oft
passiert, daß deine Macht von Demagogen mißbraucht wird
um sich selbst zu loben, unterteilt in Zeilen und Strophen, legst du
mein Innerstes mir offen, deine Macht ist ungebrochen, in der Nacht
hast du dich rumgesprochen, jetzt tönst du aus hundert Boxen!!!
CHORUS: Text vs. Autor vs. Hörer vs. Text vs. Autor vs.
Hörer vs. Text ... den ganzen Tag von A bis Z
HUCKEY: Hallo mein Verfasser, geht´s dir gut? Ich bin dein
Text. Du hast mich selber aufgeschrieben und jetzt tu nicht so entsetzt.
Warum wunderst du dich so über die Worte vor die am Papier, denn
selbst um sie zu korrigieren ist niemand hier, außer dir, oder
hättest du es vielleicht lieber wenn ich mich selber ausradier?
Ey, was immer auch noch aus mir wird: du bist Schuld daran, und was
immer ich verursache, tja, das hast du getan, denn all die Worte sind
nichts anderes als deines Geistes Untertan. Wo immer du mich hinführen
willst, ich folg´ dir automatisch. An mir soll es nicht liegen:
Ich mach´ alles, auch wenn´s hart ist. Jetzt ist es an der
Zeit das Ding von Vorne aufzurollen denn was du brauchst um mich zu
schreiben ist eine gute Portion Groove und Soul. Sollen doch die Anderen
davon halten was sie wollen, denn wenn man Vielfalt einbringt die den
Inhalt bestimmt, dann ist´s auch scheißegal ob die halbe
Welt mich kennt und singt. Denn die Menschen sind´s bald leid
wenn ich an der Oberfläche bleib und sie wollen nicht mehr hören
und wer mich schreibt gerät sogleich in Vergessenheit. Oft herrscht
zuerst der beste Vibe, doch dann folgt nicht selten Streit um mich.
Dabei bin ich eigentlich nur Ausdruck von Gefühlen auf Papier oder
Vinyl und mach mit Allen was ich will.
CHORUS
FLIP: Hast du diesen Text gehört,
zwar ist der Flow nicht schlecht, doch was mich mächtig stört
ist, dass der Inhalt letztlich echt nicht burnt
LAIMA: Was reden wir vom selben Lied, nur
weil der Typ in seinen Text immer den Helden spielt, gefällts dir
nicht selbst, wenn zwischen mir und ihm auch Welten liegen, kann ich
seinen Ansatz nachvollziehen und check den Sinn
FLIP: Bitte welcher Sinn, ich frag mich,
wo der Sinn versteckt ist, Allgemeinplätze wie diese, fand ich
schon immer schrecklich, schlimm und grässlich, dieser Text ist
schlicht und einfach nur dumm
LAIMA: Spar dir den Oberlehrerton und sei
endlich mal stumm, analysiere genau und lies zwischen den Zeilen, er
veränderte sein Ego, um die Richtung zu peilen, denn nur so kannst
du die Wahrheit von seiner Dichtung unterscheiden
FLIP: Ich bin nicht so bescheiden und zerbrich mir den Kopf,
was er vielleicht gemeint haben könnte, ob nicht oder doch ich
find's nicht philosophisch sondern eher oberflächlich, mich flasht
so was echt nicht, da kannst du sagen was du willst, die Frage lautet
Hast du Witz? Hast du Charisma? Hast du Skills?
LAIMA: Das seh´ich auch so, deswegen
lieb ich diesen Track!
FLIP: Laima bitte hören wir auf damit,
das Lied hier ist wack!
LAIMA:Jetzt wirds der ewige Streit wie mit dem Huhn und dem Ei,
wo keiner weiß, was zuerst da war, das ist das dumme dabei, doch
wir haben beide recht und die Antwort ist simple
FLIP: Ich weiß, was jetzt kommt, es gibt immer verschiedene
Blickwinkel!
CHORUS
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