(Text:
H. Renner, P. Kroll, Skero; Musik: P. Kroll)
HUCKEY: Am Anfang waren wir spärlich
anerkannt, jetzt stoßen wir wohl doch auf Akzeptanz, wir erkämpften
uns des Zweiflers Gunst und merkten die Zeit ist endlich reif für
uns. Wir bedienen jeden durch Anzahl und Vielfalt der Themenläden,
die wir bearbeiten. |
Schließlich steckt eine Idee in all unseren Tracks, keine pubertären
Kiddieraps weil die ins Nichts führen, ich kann schon nach fünf
Minuten nicht mehr hinhören, wenn Rap wirklich darauf aufgebaut
hätte, wo wären wir dann heute? Ich sag´s ehrlich bei
uns nichts hundertprozentig fertig oder perfekt, alles im Endeffekt
nur Arbeit im Prozeß. Wir halten den Moment fest als Streckenabschnitt,
der sich nach nächtelangen Sessions ergibt. Wir machen Musik nach
dem Prinzip, daß man uns hundertprozentig drin sieht und das ist
auch der Grund warum wir schlußendlich beliebt sind. Viele werden
beleidigend, weil sie uns den Erfolg neidig sind, aber ich weiss bescheid
mein Kind, denn es ist so wie De La sagten: Es wird wachsen aber es
wird nicht platzen 2x
CHORUS: Wir schalten einen Gang zurück, raus aus dem Rampenlicht,
erzählen euch, was uns bewegt von Angesicht zu Angesicht, auf lange
Sicht zählt nicht Image, sondern wer, wie und was du bist! 2x
FLIP: Wir konversieren, konzertieren, konvertieren
Fans von der Konkurrenz, kontrollieren, komprimieren, kombinieren mit
letzter Konsequenz, konservieren Kontakte, komponieren mit Common Sense,
kontern mit Konzepten, Konstanz und Kompetenz. Statt Trends und Hypes
schreiben wir Zeilen, die was bedeuten, sich verbreiten wie Neuigkeiten,
weil sie die Käufer nicht enttäuschen. Die reifen Früchte
schmecken meist am besten, sind in Wahrheit aber leider selten, kleinkarierte
Neider und Zweifler gelten viel zu häufig als moralische Instanzen.
Zwischenmenschliche Distanzen wachsen oft schneller als Cannabispflanzen.
Bei manchen merkt man unsere nächsten Verwandten sind Schimpansen,
drum braucht man mehr als Mathematik für das Ziehen von Bilanzen.
Hab Kanten und Ecken statt Allüren und Mätzchen, daß
ihr uns spürt ist was wir schätzen, dafür kaschieren
wir keine Schwächen. Berühren euch mit Textan, die das Innerste
nach außen kehren wie unter Hypnose, kämpfen wir auch gegen
Windmühlen wie Don Quichote.
CHORUS
SKERO: Ích weiss ich hab einen leichten
Job, den Kopf immer noch im Opferstock vom gleichen Gott: HipHop! Ich
wohne immer noch im gleichen Stock, selbst wenn alle Stricke reißen,
schaff ich doch was ich erreichen wollt: zwei halbvolle Taschen, Releases
auf Platten, Burnerpieces und Liebe für den Scheiß, den wir
machen. Eine Posse von Leuten mit gleichen Interessen, ein Studio mit
Equipment und reichlich Connections. Ich bin froh, daß ich das
Glück hab, Zeichen zu setzen, ich lieb diese Kultur mit all ihren
Facetten, von Tupac Shakur bis zu Eminems Texten. Ich seh´s eher
komplex und setze es in den Kontext: ist es Illusion oder die Person,
die hinter dem Song steckt. Ich war gefesselt wie Bondage von Comptons
most Wanted, alles war was besonderes, weil es so schwer zu bekommen
war, heute klickt ihr auf eine Homepage und schon seid ihr HipHopper!
HipHopping no stopping!
CHORUS
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