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(Text: H. Renner, P. Kroll, K. Laimer,
Skero; Musik: P. Kroll, Scratches: DJ DAN)
Chorus: Wir
geben euch die Freiheit euch zu nehmen was ihr braucht, die Hoffnung
geben wir nie auf, die Dinge nehmen ihren Lauf auch so/ Geben wir
euch Kraft, wenn ja, wo nehmen wir sie her, denn geben und nehmen
fällt den meisten immer noch schwer
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Huckey: Ich gebe dir
den kleinen Finger und du nimmst gleich die ganze Hand/ drum nehm ich
einmal an, wir sind im Geiste verwandt/ was du hergibst ist weder glaubhaft
noch annehmbar/ du Angeber/ du möchtest gern ernst genommen werden,
doch bist weit davon entfernt
Flip: Ich geb hundertzehn Prozent plus
mein letztes Hemd, geb gehandicapten Prahlern und Schwarzmalern ein
Happy End/ Nimm dekadente Menschen am Händchen, um ein Quentchen
ihrer unternehmerischen Verschwendung beständig umzulenken
Huckey: Wir geben trotz schwieriger Begebenheiten
Lebenszeichen/ die uns Kräfte geben, die uns angeblich leiten/
nimm mich wahr/ als Dealer in Gefahr auf der Straße nach Gibraltar/
das Endergebnis ist, eine schreckliche Nemesis
Flip: Ständig nachzugeben ist weder
angenehm noch clever mein Freund/ 1+1 nicht immer 2 auch wenn die Algebra
so scheint/ Fehler machen ist leicht, sie zurücknehmen Kunst/ wie
der Schrei von Munch, jeder teilt in uns den gleichen Wunsch nach Einigung/
drum gib uns etwas Zeit dann hängen wir uns rein wie Gibbons, bis
du mit uns angeben kannst: das sind meine Jungs!
Huckey: Aber nimm bitte nicht die Ausrede,
wir brauchten das Geld und waren jung/ denn wo immer eine Eingebung
ist, war auch vorher eine Wahrnehmung
Flip: Ich nehm dich ins Visier - nimm Platz
- gib alles oder auf/ nimm bitte was du kriegen kannst und damit anderen
die Chance
Huckey: Man gibt was man sich nimmt, die
Moral pfeift aus dem letzten Loch/ das Geheimnis des Erfolges es gibt
weder noch!
Chorus
Laima: Ich geb euch viele Möglichkeiten,
Zeit zu verschwenden/ geb euch die seichte Unterhaltung an den faden
Wochenenden/ geb euch Glanz und Geschichten, die euer Leben nicht liefert/
und den belämmerten Blick, wenn ihr total in mich vertieft wart/
Geb euch die schönsten Frauen und die schimmerndsten Stars/ und
zwischendurch geb ich euch Werbung, denn ich nehm euch auch was/ Nehm
euern Kindern die Lust miteinander zu spielen/ die Unterhaltungen am
Abend, ja die nehme ich vielen/ Ich nehme mir heraus, neue Trends zu
setzen/ euch von mir zu fesseln/ nehm euch fest im Fernsehsessel/ lass
die Welt euch jetzt vergessen/ ihr seid wie besessen von mir und starrt
mich an/ den ganzen Abend lang/ ich nehme euch den Tatendrang/ Ihr seid
wie benommen/ die Programme verschwimmen/ könnt nie genug bekommen/
wie manche Sammler von Dingen/ ich geb den Kasten das Flimmern, und
jeder Taste die Kraft/ schalt mich ein oder aus, das liegt allein in
deiner Macht.
Chorus
Skero: Ich nehm mir Zeit zum flowen, nehm mir Zeit zum dissen,
denn alles was bei euch geht, euch geht´s meist beschissen/ ich
leih dir mein Ohr, doch will ich es meist nicht wissen, ich bleib sitzen
zwischen zwei Stühlen wenn da kein Platz ist/ glaub nicht mir fällt
nichts ein, ich sag nichts mit Absicht/ Heute red ich ein paar Takte
mit jedem, der mir bekannt ist, aber leider von wegen, was funktioniert
schon in der Praxis/ zuerst macht ihr Rabatz, dann macht ihr Platz wie
ein Klappsitz/ es ist ein Nehmen und Geben und ein Streben nach mehr,
die meisten nehmen und nehmen und geben nie wieder her/ da läuft
was verkehrt, euer einziges Geschenk war ein trojanisches Pferd/ die
Schulden sind hoch, aber die Zinsen sind mehr/ Ihr wollt jeden bekehren
mit Degen und Schwert und klebt an euren Regeln fest wie Federn auf
Teer/ hört her: jetzt gibt´s Gegenverkehr, denn wir nehmen
euch weg, was euch eh nicht gehört!
Chorus
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