(Text:
Laima, Huckey, Flip Musik: Flip)
Laima:
Wie ein roter Faden ziehst du dich so durch mein Leben, ich war von
dir besessen und von deinem Eigenleben, deinen Interessen dich doch
oefter einzunehmen, gehoeren in der Oeffentlichkeit mitunter zu den
heiklen Themen. Die erste Erfahrung, die nenn ich heute Stroboskop,
mit 12 so oft in den Blitz geschaut, dass ich danach ne Optik schob.
Mein Zimmer war mein Coffeeshop, von harten Drogen wusste ich nichts,
nur dass Uhuschnueffeln lustig ist, weil man dabei den Frust vergisst
und ausserdem gefiel mir deine Scheinwelt, bin nicht der erste, der
auf dich reinfaellt fuer meien Dealer bin ich Kleingeld. Ich bin kein
Held in einer welt in der du an den Rand gedraengt wirst, zu viele Menschen
leben wegen dir im Gefaengnis. Verstaendnis fuer dich fehlt nur beim
Saufen zeigt man Toleranz, obwohl zwanzigmal mehr alkoholkrank sind
als Drogenjunks. Du bringst mich mal in Hoehen, die dann in Depressionen
ausufern, will dich nicht loben nicht verhoehnen, hassgeliebter Rauschzustand.
Ref. YELL
Du warst schon immer nur fuer eins gut, ich hab geglaubt, dass ich dich
brauch, doch jetzt bin ich anderer Meinung, du bist die Unbekannte in
der Gleichung, zeigst kein Gefuehl und bleibst kuehl wie ein Zimmer
ohne Heizung
Huckey:
Es ist dir leicht gefallen mich ueber's Ohr zu hauen, doch jetzt ist
es wieder Zeit nach vorn zu schauen. Du kannst mir glauben, dass es
nicht immer der Sieger ist der gewinnt und dass es nicht stimmt, dass
der Schwaechere das Verlieren auch verdient. Ich bin bestimmt bereit
fuer ein Gespraech ueber's Wetter, Politik oder Musik und wie's mir
geht. Und ich beschwer' mich auch nicht, es ist nur manchmal aergerlich,
wenn man feststellt, dass die Realitaet der bessere Lehrer ist. Du konntest
ja selber keine Ahnung haben von tuten und blasen, und ich war damals
schon dagegen und hatte den Mut es auch zu sagen. Ich habe keine Angst
vor dir oder davor, dass etwas anders wird. Ich hab' schon lang' kapiert,
dass wenn einmal unverhofft bei einem der Zweifel anklopft, dann geht
man nicht an die Tuer. In diesem Sinne schien ja der Weg fuer uns beide
geebnet, doch kurze Zeit darauf sind wir uns wieder begegnet, und ich
konnt's kaum glauben: du an der Seite eines anderen. Mir war zwar klar
du konntest ja nicht nur mit mir beieinander sein. Doch beilaeufig faellt
mir ein: ich kenn' dich schon so gut aus dem Fernsehen und der Zeitung
und ich verfiel dir absolut. Doch jetzt ist damit Schluss, denn schoen
langsam werd' ich misstrauisch. Ich denk' mir: glaub' ich's oder glaub'
ich's nicht, verzicht' ich oder brauch' ich dich, wie die Gallier den
Glaubenix? Alles war so falsch und truegerisch und bevor man sich's
versieht verliert man noch die Uebersicht. Scham und schande ueber mich,
ich merkte langsamer als ueblich ist, dass du gar nichts anders als
die Luege bist!
Ref. YELL
Flip:
Eigentlich waere es fuer uns ganz leicht gewesen, doch leider hast
du nie gelernt dich in Beziehungen auch einzuleben oder klein beizugeben,
nein, das war noch nie deine staerke, das ist was ich leider lernte,
nicht gleich bemerkte. Zugegeben ich war geflasht von deinem Sexappeal,
dass ich dir gefiel war mir fast zuviel jetzt schiel ich nach dem Rettungsring,
der mich wieder rausholt aus meiner verzwickten Lagen, ziehst mich runter
wie Wintertage, wirfst mich weg wie eine alte Slipeinlage. Ich frage
mich, fuehlst du dich jetzt besser so, fuer deine Freunde bin ich ein
Loser wie fuer Hardcoregays ein Hetero. "Du fehlst mir so"
saeuselst du ins Telefon, doch weiss ich das ist eh gelogen, deine Luegen
kenn ich schon. Ich renn davon, tritt endlich die Flucht nach vorn an,
hab keine Angst mehr davor wie vorm Elfmeter der Tormann. Jetzt kannst
du nicht mehr mit mir rumspringen a la Doubledutch, sei dir sicher meine
Traenen trocknen schneller als dein Nagellack!
Ref. YELL
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